23.04.2018 | Autor: KoC | Kategorie: Recht

Damenwelt aufgepasst…

Immobilien News von Wolff & Müller

Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht hat in seinem Urteil vom 06.04.2017 (11 U 65/15) entschieden, dass der Hauseigentümer bzw. Vermieter nicht haftet, wenn der schmale Absatz eines Damenschuhs in einem Gitterrost-Fußabtreter stecken bleibt, der sich vor dem Eingang seines über hundert Jahre alten Mehrfamilienhauses befindet und der jahrzehntelang unfallfrei genutzt wurde.

Unbeachtlich war für das Gericht in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die rautenförmigen Öffnungen zwischen den Stegen des Fußabtreters mit 4 cm x 7,3 cm etwas größer waren als heutzutage üblich; denn gerade bei älteren Gebäuden müssen Bewohner oder Besucher mit grobmaschigeren Gitterrosten rechnen und damit einkalkulieren, dass man mit seinen Schuhen im Rost hängenbleiben kann.

Strengere Sicherheitsvorgaben für die Breite eines Gitterrostes (lt. „Merkblatt für Metallroste“ max. 1 cm Breite) waren vorliegend nicht zu beachten, da sie nur für öffentliche Verkehrswege, also z.B. vor Eingängen von allgemein zugänglichen Gebäuden oder vor Schaufenstern empfohlen werden.

Quelle: WOLFF & MÜLLER Immobilien
Foto:    WOLFF & MÜLLER Immobilien

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