12.04.2018 | Autor: KoC | Kategorie: Recht

Das Bundesverfassungsgericht
kippt ungleiche Grundsteuer

Immobilien News von Wolff & Müller

Am Dienstag (10.04.2018) hat das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass das Verfahren zur Berechnung der Grundsteuer in seiner bisherigen Form verfassungswidrig ist. Die Bemessungsgrundlagen der Grundsteuer, namentlich die Werte der Immobilien, sind völlig veraltet. So stammen die Werte im Westen aus dem Jahr 1964 und im Osten von 1935.

Eine Anpassung ist über die Jahre nicht erfolgt, obwohl ein Gesetz eine solche alle 6 Jahre vorsieht. Grund der Untätigkeit ist der immense Aufwand, der damit verbunden ist, denn in Deutschland müssen rund 35 Millionen Grundstücke neu bewertet werden.

Wie sich die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in der Zukunft für die Grundstückseigentümer oder auch für die Mieter, die die Grundsteuer über die Nebenkosten tragen, auswirken wird, ist noch unklar. Der Gesetzgeber hat nun bis Ende 2019 Zeit, ein neues Gesetz vorzulegen. Bis Ende 2024 können die heutigen Regeln übergangsweise bestehen bleiben.

Quelle: WOLFF & MÜLLER Immobilien
Foto:    WOLFF & MÜLLER Immobilien

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