30.08.2018 | Autor: KoC | Kategorie: Recht

Für die Betriebskostenabrechnung ist die tatsächliche Wohnfläche maßgeblich

Immobilien News von Wolff & Müller

Für die Verteilung von Betriebskosten nach Wohnfläche kommt es nach den Ausführungen des Bundesgerichtshofes in seiner Entscheidung vom 30.05.2018 (Az.: VIII ZR 220/17) allein auf die tatsächliche und nicht auf die vereinbarte Wohnungsgröße an. Seine bisherige Rechtsprechung, wonach die vereinbarte Wohnfläche für die Betriebskostenabrechnung maßgeblich ist, wenn diese nicht mehr als 10 Prozent von der tatsächlichen abweicht, gibt der BGH ausdrücklich auf. Die Betriebskosten müssen nach den tatsächlichen Gegebenheiten und nicht auf Grundlage einer individuellen Vereinbarung über die Wohnungsgröße abgerechnet werden. Ähnlich verhält es sich bei der Berechnung einer Mieterhöhung: Auch hier ist die tatsächliche und nicht die vereinbarte Wohnfläche maßgeblich (Az.: VIII ZR 266/14).

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