19.03.2018 | Autor: KoC | Kategorie: Recht

Wann ein Marder
auch zu einem juristischen Problem wird…

Immobilien News von Wolff & Müller

Nach dem Oberlandesgericht Hamm (Beschluss v. 13.02.2017 – I-22 U 104/16) stellt der akute Befall eines zu Wohnzwecken dienenden Gebäudes mit einem oder mehreren Mardern einen Sachmangel im Sinne des §§ 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB dar, über den der Verkäufer eines Hausgrundstücks oder Eigentumswohnung den Kaufinteressenten aufzuklären hat.

Ein Sachmangel wird nach den Ausführungen des Gerichts aber nicht (auch nicht unter dem rechtlichen Gesichtspunkt eines Mangelverdachts) allein dadurch begründet, dass in der weiter zurückliegenden Vergangenheit ein Marderbefall des Gebäudes zu verzeichnen war. Infolgedessen muss der Verkäufer den Kaufinteressenten über derartige Vorfälle nicht aufklären.

Quelle: WOLFF & MÜLLER Immobilien
Foto:    WOLFF & MÜLLER Immobilien

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